Es war ein heißer Montag. Die Rosen dufteten. Die Besucherzahlen hielten sich in Grenzen.
Der Gastgeber spendierte vor dem Auftritt Mineralwasser. Danke für die sehr nette Aufmersamkeit! Einen Lautsprecher hatten wir selbst mitgebracht. Allerdings war er am falschen Eingangstor gelandet. Die Zuhörer mussten warten. Nach 20 min. ging es dann endlich los. Aber nun streikte die Stromzufuhr. Marga, unsere Sprecherin, gab sich alle Mühe, die verbindenden Texte so laut wie möglich vorzutragen. Unsere Lieder wurden weithin gehört. Allmählich kamen immer mehr Interessierte. Etwa 30 Personen waren es schließlich. Insgesamt traten wir drei Mal mit je sieben Liedern zur vollen Stunde auf. Viele, die uns schon gehört hatten, kamen ein zweites und ein drittes Mal. In den Pausen erfuhren wir, dass die Besucher von weither und aus allen Himmelsrichtungen gekommen waren, um sich das Rosarium anzusehen. Nun seien sie überrascht von der Rosenvielfalt und von unserem Gesang, der ihnen sehr gut gefiele. "Und alles auswendig", staunten sie, weil einige von ihnen selbst Chorsänger waren. Das Repertoire sei so vielfältig wie die Anzahl der Rosensorten. Das schmeichelt! 21 Lieder hatten wir gesungen, davon nur wenige doppelt. Wir hatten mit Laufpublikum gerechnet.Hätten wir geahnt, dass viele stehen bleiben, wären auch noch einige andere Lieder möglich gewesen. Zum Schluss wurde so sehr applautiert, dass wir den "Lindenbaum" angehängt haben. Auch danach wurde noch lange geklatscht.Es war ein schöner Nachmittag. |