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Es war ein heißer Tag mit Temperaturen über 30°C und Unwetter war angesagt.
Unser Chor fuhr in sehr kleiner Besetzung. Nur 23 von sonst etwa 36 Mitwirkenden
fanden sich in Osterhausen ein. Auf dem Weg zur bekannten Festscheune konnte man
die Seerosen und die mit Efeu berankten Gebäude bewundern.
In der "Festhalle", einer riesigen, mit Birken ausgeschmückten Scheune,
hatten sich sehr viele Zuhörer eingefunden, die mit großem Interesse
das gebotene Programm der geladenen Chöre, Jagdhornbläser und Tanzgruppen verfolgten.
Auf dem Hof gab es Stände mit Erfrischungen, in einem Nebengebäude
wurde zu geringem Preis Kaffee und der berühmte selbst gebackene Kuchen
der Sängerfrauen angeboten, und unter einem Zeltdach war man vor der Sonne geschützt.
Unser Programm gefiel sehr gut und nach dem "Dnepr" wurde mehrfach "Bravo" gerufen.
Das anfangs angekündigte Unwetter fand zum Glück nicht statt.
Im Gegenteil, hier herrschte fröhliche Stimmung.
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