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Was Wippra auf die Beine gestellt hatte, ist sehr zu bewundern: Auf einer schönen Wiese nahe der Rodelbahn lag alles beisammen. Kurze Anfahrwege, ein riesiges Festzelt, ein Kinderkarussel, Verkaufstände mit Lebkuchenherzen, Wildbred, dem berühmten selbst gebackenen Kuchen der Chorfrauen, ein Schießstand, eine Getränkequelle und vieles andere schufen eine angenehme Atmosphäre. Im Zelt fanden wir einen vorbereiteten Tisch für den Chor, ansonsten war jeder Platz besetzt. Festlich gestimmte Zuhörer erwarteten neben acht anderen Chören auch uns. Leider konnten wir nur mit "Ferienbesetzung" auftreten, die Bilder zeigen es. Unser Chorleiter hatte solche Lieder ausgewählt, in denen die Herren einstimmig singen konnten, also dreistimmige Chorsätze. Etwas längeres Einsingen an einem Ort, an dem nicht gleichzeitig andere Chöre zu hören waren, hätte unserem Gesang gut getan. Wir gaben alles, aber es war nicht immer von gewohnter Qualität. Zum Schluss ernteten wir trotz allem langen Beifall, was wohl auch dem beliebten "Sierra Madre del Sur" zu verdanken war. Das Publikum hatte sich eine Zugabe erklatscht, aber wir wussten nicht, ob wir dadurch den Programmablauf verzögern, also gingen wir von der Bühne. Das ist uns schon öfter passiert. Der Veranstalter müsste vielleicht doch im Vorfeld an eine solche Situation denken und die Chöre informieren, wie gehandelt werden soll. Übrigens gab es eine prima Bühne und Chorstufen. Da geht einem jeden Sänger das Herz auf. |