Zunächst musste ein
geeigneter Auftrittsort für das Frühjahrskonzert
gefunden werden, denn es hatte sich das Altmark- Ensemble aus Stendal
mit etwa 40 Mitgliedern und Anhang eingeladen. Nach etlichem
Rätseln und einigen Vorgesprächen eröffnete
sich die Möglichkeit, in Benndorf, in der Festscheune des
"Hofes der Mansfelder Gewerke" zu singen.
Die
Mitglieder des
Fördervereins dieses ehemaligen Fuhrmannschen Gutes
haben damit viel Arbeit auf sich genommen.Sie pflanzten im
Hofgelände Blumen, räumten die Scheune leer
und stellten Tische und Stühle auf. Für den
Festtag selbst besorgten sie Kaffee, Kuchen, Gulaschsuppe,
Würstchen, Kartoffelsalat, Getränke u.a.
Trotz
zeitigem
Eintreffens der Sängerinnen und Sänger blieb nicht
viel Zeit zum Einsingen, denn die ersten Gäste trafen
schon 50min vor dem Konzertbeginn ein und suchten nach den
begehrtesten Plätzen. Nach ihnen riss
der Besucherstrom nicht mehr ab. Die Scheune füllte
sich, und schließlich mussten noch Stühle herbei
getragen werden. Die Firma Wend/Krankenpflegedienst brachte mit
Kleinbussen ihre Bewohner aus Hettstedt und Klostermansfeld
heran.
Schließlich waren so viele Interessierte angekommen,
dass nun doch der Chor, der gerade keinen Auftritt hatte, im Hof warten
musste und nicht zuhören konnte. Einige Gäste sollen
sogar wieder nach Hause gegangen sein, weil sie keinen Platz mehr
gefunden hatten..
Das Konzert
begann
mit dem gemeinsam gesungenen Lied: "Die Flamme lodert", das Michael
Seemann dirigierte. Danach brachtet das Altmark- Ensemble sein
Programm zu Gehör. Es umfasste sehr alte,
romantische
und auch sehr moderne Lieder. Großer Anstrengung und
Konzentration der Choristen hatte es im Vorfeld bedurft, so Sebastian
Weidenhagen, der Dirigent des Altmark- Ensembles, um z. B. das
Ständchen so einzuüben, dass es perfekt
vorgetragen werden kann.
Eine unserer
Sängerinnen war zum Auftritt gekommen, obwohl sie
an diesem Tag Geburtstag hatte. Ihr zu Ehren wurde dieses
Ständchen nun besonders schön vorgetragen.
Der
Stendaler Chor sang voller Freude, und das "Geburtstagskind" war total
überrascht, so eine schöne Ehrung zu erfahren. |
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Auch
über den Blumenstrauß, der hervorgezaubert wurde,
staunte sie.
Unser
Chor, der im Anschluss sang, hatte sich Frühlingslieder und
andere, meist sehr bekannte Melodien ausgesucht.
Beide Chöre erhielten sehr viel Beifall, so dass zum
Schluss, nach dem gemeinsamen "Sierra Madre", eine Zugabe erklatscht
wurde. Vereint sang der Riesenchor "Wir lieben sehr im
Herzen". Beide Dirigenten übernahmen dabei das
Dirigieren je einer Strophe, worüber sich die
Zuhörer wiederum freuten.
Für nicht eingeweihte Leser zur Information: Sebastian
Weidenhagen, der Dirigent des Altmark- Ensembles, war Anfang der 2000er
Jahre Sänger in unserem Chor und nahm bei Michael Seemann,
unserem Dirigenten, Unterricht im Dirigieren und im Halten von
Chorproben. Er ließ es sich deshalb auch nicht
nehmen, schnell den Anzug des Dirigenten
umzutauschen in unsere Chorkleidung und bei unserem Auftritt
mitzusingen.
Viele Besucher und die
Mitglieder beider Chöre sprachen sich sehr erfreut
über das schöne Ambiente des Hofes und der Scheune
und über die freiwillige Arbeit
der Fördermitglieder des Hofes aus. Die
Gäste lobten auch die Liedauswahl und das
Können der beiden Chöre, sowie die informierenden und
lustigen Zwischentexte der durchs Programm führenden
Sprecherinnen.
Zum
Schluss bat im Namen aller Mitwirkenden der Enkel von Herrn B.
die Besucher um eine Spende. Das tat er mit Feuereifer. Die
Freude war groß, als jeder Chor und auch der
Förderverein des Gewerkehofes einen schönen
Spendenbetrag übergeben bekamen.
Im Namen aller dieser Mitwirkenden herzlichen Dank den freundlichen und
großzügigen Spendern!
Herzlichen
Dank
allen Sängerinnen und Sängern und den Mitgliedern des
Fördervereins des "Hofes der Mansfelder Gewerke" für
ihr Mitwirken und sowie den Gästen für ihr Interesse
an schöner Chormusik.
Alle waren
sich
einig: Das Chorsingen erfreut sich großer Beliebtheit. Es
wird ein nächstes Mal geben! |