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Im
Dezember 2009 bekam unser Chor eine Einladung,
die Weihnachtsfeier eines Hettstedter Betriebes musikalisch zu
umrahmen. Wir waren neugierig auf das Konzert, vielleicht
könnten
wir im Zusammenhang damit etwas über die Produktion
des Betriebes erfahren.Tatsächlich wurden
wir im Anschluss an
unseren Auftrittt zu einer Betriebsbesichtigung eingeladen.
Bei einer Tasse Kaffee und Gebäck
erläuterten uns die Leiter des Betriebes den
Werdegang
und die Entwicklung einer ganz neuen Produktlinie. Der Betrieb
heißt heute SecuControl. Er stellt Interface
Prüfsysteme her.
Zum besseren Verständnis ein Beispiel: In elektrischen
Schaltanlagen, z. B. beim
Transformieren von Hochspannung in niedrigere Spannungen muss darauf
geachtet werden, dass beide Stromkreise die gleiche Phase haben.Dazu
benötigt man Prüf- und Schutztechnik. Diese besteht
aus einem
Testblock und einem
Teststecker. Beide Teile werden im Hettstedter Betrieb
gefertigt. Testblock und -stecker gibt es in
anderen Ländern
in mehreren Varianten. SecuControl zeigt sie in einer
kleinen Ausstellung . Sie
sind umständlich zu bedienen, sie
sind störanfällig, und man muss beim
Prüfen die Stromkreise unterbrechen. Der Hettstedter Betrieb
jedoch
hat eine
Bausteinvariante aufgegriffen, die in den Sechziger Jahren an der TU in
Dresden entwickelt worden ist. Durch Weiterentwicklung im Hettstedter
Betrieb hat
man jetzt ein Stecksystem konstruiert, das prüfen kann, ohne
dass der Stromfluss unterbrochen werden muss.
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Der
Testblock, der
Stecker und ein winziges Prüfteil (?) werden in Handarbeit
hergestellt. Dabei kann jeder Arbeiter jeden Arbeitsplatz
einnehmen, und jeder kann sein zusammengesetztes Werkstück
kontrollieren, ob es fehlerfrei
funktioniert. Der Betriebsleiter (?) Herr(?) versicherte uns, dass noch
nie ein Baustein reklamiert worden ist.
Viele Länder in der Welt sind inzwischen auf das
Hettstedter Produkt aufmerksam geworden und kaufen
es. Da auch alle Einzelteile des Prüfsystems in Hettstedt
vorgefertigt werden, bestehen sehr gute Chancen für die
Weiterentwicklung und den Ausbau des Betriebes.
Gestaunt haben die ehemaligen Walzwerker in unserem Chor über
die Darstellung der Bauteile auf
dem Computerbildschirm im
3D- Verfahren- mussten sie doch zu ihrer
Zeit die technischen Zeichnungen in mühseliger Handarbeit
anfertigen.
Wir
Sängerinnen
und Sänger bedanken uns sehr herzlich für die
Möglichkeit einer so interessanten Weiterbildung. Wir kommen
gern im nächsten Jahr wieder!
Wenn andere Chöre Interesse an einer Betriebsbesichtigung
haben, können sie sich an die Betriebsleitung von SecuControl
wenden:
Tel.: 03476/550022
Fax: 03476/559286
Im Internet kann man sich informieren unter
www. secucontrol.com.
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