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Aus
Moskau war, wie schon in Vorjahren, Professor Fiseisky(Orgel) gekommen.
Dieses Mal aber sollten wir das
schöne Erlebnis haben, mit dem Professor gemeinsam zu
musizieren.
Zunächst
konnte das Einsingen nicht beginnen, der Professor probte und probte.
Dann aber ging es doch los. Wir standen unter Zeitdruck.Die ersten
Besucher
standen schon eine dreiviertel Stunde vor Beginn im Vorraum der Kirche,
und von den vorhandenen Stühlen war die Hälfte
vorbestellt. Punkt 16.00 Uhr sangen wir von der Empore aus mit den
Besuchern die Nationalhymne
und vom Orgelspiel
begleitet "Mit Jauchzen freuet euch" von G.F.Händel. Darauf
folgten auf der Orgel Präludium und Fuge a-moll BWV 543.
Der
Raum war bis zum letzten Platz gefüllt. Es lässt sich
vermuten, dass einige Interessierte wieder gegangen waren.
Vom
Altarraum aus sangen wir a-cappella sieben Lieder und nach der Pause
weitere sieben Lieder. Die
vielen Besuchern bekannte Toccata d-moll BWV 565 verzauberte
anschließend nicht nur die, die sie kannten und lieben. "So
schön haben wir sie noch nie gehört. Es war virtuos
und sehr anrührend",
hörte man viele sagen.
Schließlich
sangen wir mit Orgelbegleitung "Es schlagen
freudig unsre Herzen" von G. F. Händel wieder von der Empore
aus (Siehe nebenstehendes Programm).
Professor
Fiseisky, unserem Dirigenten Michael Seemann und dem Chor wurde von
Frau Hornickel, der Vorsitzenden des Gangolfvereins, herzlich gedankt.
Schon in der
Pause wurden wir Sängerinnen und Sänger angesprochen,
es sei ein sehr schönes Konzert und am Ende sah man die
Besucher mit entspannter und heiterer Mine hinausgehen. Viele spendeten
für die Studenten, die
der Pofessor für weitere Konzerte aus Moskau mitgebracht
hatte.Wir bekamen auch viel Lob. Wie jedes Mal nannten Zuhörer
ihre Favoriten unter den vorgetragenen Liedern mit Begeisterung.
"Es schlagen freudig
unsre Herzen" wurde als absoluter Höhepunkt hervorgehoben.Wir
jedoch hatten beim "Kleines Liebeslied" den einen oder anderen eine
Träne von der Wange wischen sehen. Es war uns wohl gelungen,
den Text
so mit den Tönen zu verbinden, dass er unter die Haut ging.
Kurt Masur sagte einmal, man müsse die Musik fühlen,
dann sei sie gut. Das ist uns in diesem Konzert mehrfach gelungen.
Für
unseren Chor gab es zusätzlich ein wunderbares Erlebnis. Aus
Bernau, nordöstlich
von Berlin gelegen, waren aus dem Chor "Bernauer Sänger", zu
dem wir freundschaftliche Beziehungen aufbauen wollen, vier
Sängerinnen und Sänger und ein weiterer Besucher
eigens zum Konzert angereist.
Sie saßen in der zweiten Reihe, lächelten uns zu,
gaben uns Anerkennung und sangen oft leise oder in Gedanken mit. Im
Anschluss an das Konzert besuchten wir dann, neun Mitglieder unseres
Chores und Michael, unser
Dirigent, gemeinsam mit ihnen ein griechisches Restaurant. Zum
Erzählen und Anfreunden saßen wir dort beisammen. Wir
sprachen über Lieder, die beide Chöre im Repertoire
haben, über gleiche Partituren,
über gleiche Gesangsauffassung und Liedgestaltung.
Schließlich waren wir uns einig, wir sollten im
nächsten Jahr mit unseren Chören ein gemeinsames
Konzert vorbereiten und uns zur Aufführung treffen.
Vielleicht können wir die Reise mit schönen
Ausflügen in die Umgebung des Besuchsortes
ergänzen.
Von
hier aus einen herzlichen Gruß an alle Bernauer
Sänger!
Neben
den Hettstedtern waren Zuhörer aus den umliegenden Orten, aus
Eisleben, Aschersleben und aus Niedersachsen gekommen.
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| Programm |
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| Die MZ schrieb: |
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| Besuch von den Bernauer
Sängern |
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