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Konzert am Tag der Deutschen Einheit
03.10.2009 in der Gangolfkirche Hettstedt

Aus Moskau war, wie schon in Vorjahren, Professor Fiseisky(Orgel) gekommen. Dieses Mal aber sollten wir das schöne Erlebnis haben, mit dem Professor gemeinsam zu musizieren.
Zunächst konnte das Einsingen nicht beginnen, der Professor probte und probte. Dann aber ging es doch los. Wir standen unter Zeitdruck.Die ersten Besucher standen schon eine dreiviertel Stunde vor Beginn im Vorraum der Kirche, und von den vorhandenen Stühlen war die Hälfte vorbestellt. Punkt 16.00 Uhr sangen wir von der Empore aus mit den Besuchern die Nationalhymne und vom Orgelspiel begleitet "Mit Jauchzen freuet euch" von G.F.Händel. Darauf folgten auf der Orgel Präludium und Fuge a-moll BWV 543.
Der Raum war bis zum letzten Platz gefüllt. Es lässt sich vermuten, dass einige Interessierte wieder gegangen waren.
Vom Altarraum aus sangen wir a-cappella sieben Lieder und nach der Pause weitere sieben Lieder. Die vielen Besuchern bekannte Toccata d-moll BWV 565 verzauberte anschließend nicht nur die, die sie kannten und lieben. "So schön haben wir sie noch nie gehört. Es war virtuos und sehr anrührend", hörte man viele sagen.
Schließlich sangen wir mit Orgelbegleitung "Es schlagen freudig unsre Herzen" von G. F. Händel wieder von der Empore aus (Siehe nebenstehendes Programm).
Professor Fiseisky, unserem Dirigenten Michael Seemann und dem Chor wurde von Frau Hornickel, der Vorsitzenden des Gangolfvereins, herzlich gedankt. Schon in der Pause wurden wir Sängerinnen und Sänger angesprochen, es sei ein sehr schönes Konzert und am Ende sah man die Besucher mit entspannter und heiterer Mine hinausgehen. Viele spendeten für die Studenten, die der Pofessor für weitere Konzerte aus Moskau mitgebracht hatte.Wir bekamen auch viel Lob. Wie jedes Mal nannten Zuhörer ihre Favoriten unter den vorgetragenen Liedern mit Begeisterung.
"Es schlagen freudig unsre Herzen" wurde als absoluter Höhepunkt hervorgehoben.Wir jedoch hatten beim "Kleines Liebeslied" den einen oder anderen eine Träne von der Wange wischen sehen. Es war uns wohl gelungen, den Text so mit den Tönen zu verbinden, dass er unter die Haut ging. Kurt Masur sagte einmal, man müsse die Musik fühlen, dann sei sie gut. Das ist uns in diesem Konzert mehrfach gelungen.

Für unseren Chor gab es zusätzlich ein wunderbares Erlebnis. Aus Bernau, nordöstlich von Berlin gelegen, waren aus dem Chor "Bernauer Sänger", zu dem wir freundschaftliche Beziehungen aufbauen wollen, vier Sängerinnen und Sänger und ein weiterer Besucher eigens zum Konzert angereist. Sie saßen in der zweiten Reihe, lächelten uns zu, gaben uns Anerkennung und sangen oft leise oder in Gedanken mit. Im Anschluss an das Konzert besuchten wir dann, neun Mitglieder unseres Chores und Michael, unser Dirigent, gemeinsam mit ihnen ein griechisches Restaurant. Zum Erzählen und Anfreunden saßen wir dort beisammen. Wir sprachen über Lieder, die beide Chöre im Repertoire haben, über gleiche Partituren, über gleiche Gesangsauffassung und Liedgestaltung. Schließlich waren wir uns einig, wir sollten im nächsten Jahr mit unseren Chören ein gemeinsames Konzert vorbereiten und uns zur Aufführung treffen. Vielleicht können wir die Reise mit schönen Ausflügen in die Umgebung des Besuchsortes ergänzen. 
Von hier aus einen herzlichen Gruß an alle Bernauer Sänger!

Neben den Hettstedtern waren Zuhörer aus den umliegenden Orten, aus Eisleben, Aschersleben und aus Niedersachsen gekommen.  
Chor von obenHerren auf Empore Prof. Fiseiski, Michael Seemann Hymne
Tag der Deutschen Einheit 2009
Tag der Deutschen Einheit 2009
Programm
Programm
Die MZ schrieb:
MZ vom 07.10.09
Besuch von den Bernauer Sängern
Unsere Gäste aus Bernau1
Gäste von den Bernauer Sängern