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Vor einem Jahr waren wir für
heute nach Benndorf eingeladen worden. Dort wurde im
Kulturhaus das 125jährige Bestehen des Sportvereins gefeiert.
An
hübsch gedeckten Tafeln, die durch den ganzen Saal reichten,
saßen
vermutlich mehr als 200 Gäste.Bewundern kann man die
Leistung der
Sportorganisatoren, wenn sich in einem so kleinen Ort wie Benndorf
eine so große Zahl von Einwohnern aus allen Altersgruppen
sportlich
betätigen kann und es auch tut.
Die Gäste hatten bei unserer
Ankunft schon einen Teil des geplanten Sportprogramms gesehen. In
einer solchen Situation ergibt sich für uns immer die Frage,
ob man
mit Gesang den Geschmack des Publikums treffen kann. Wir hatten
festliche, anrührende und fröhliche Lieder im
Programm, und Marga
wusste diese mit lustigen Geschichten und Scherzen nett
anzukündigen.Unsere Sorgen waren umsonst. Wir hatten sehr
aufmerksame
Zuhörer. Für unsere Zugabe:
"Sierra Madre" erhielten wir besonders viel Beifall. An einem Platz
wurde sogar ein Kerzchen
geschwenkt.
Einigen von uns Sängerinnen wurde aus dem Publikum
zugewinkt, und wer von uns schon lange nicht mehr an einem
Klassentreffen in Helbra (Benndorfs Kinder waren früher in
Helbra
zur Schule gegangen) teilnehmen konnte, freute sich, diese/n und
jene/n Mitschüler/in oder Mitturner/in aus der Sportgruppe der
Kinder- und Jugendzeit wieder zu erkennen. Leider blieb keine Zeit,
noch eine Weile bei diesen Freunden sitzen zu bleiben, da wir in
Fahrgemeinschaften gekommen waren und deshalb auch wieder gemeinsam
wegfahren mussten.
Es
war ein erfrischender Spätnachmittag!
(Leider
gibt es außer diesem verschwommenen keine weiteren Fotos. Der
Fotoapparat hatte sich verstellt.) 
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