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An einem herrlichen Sonnentag trafen sich unser
Chor und die
Erfurter Singgemeinschaft "Viva la musica" zum gemeinsamen
Singen in den Frühling. Festlich gekleidet traf der Erfurter
Chor
ein. Auch wir hatten uns hübsch angezogen. Zum ersten
Mal
trugen wir
unsere neue Kleidung. Es passten zwar noch nicht alle Jacken
exakt, was aber der erwartungsfrohen Stimmung keinen Abbruch tat.
Schon beim Einsingen des Erfurter Chores konnten wir erahnen,
welcher
Musikgenuss uns bevor stand. Dann versammelten wir uns alle auf der
Bühne. Kein Fleckchen blieb frei, 58 waren wir zusammen.
Rosa Jacken
neben türkisen
passten farblich so gut, als wäre es geplant
gewesen. Schon das Einsingen wurde
zum Erlebnis, wie schön würde wohl das
Konzert
erst werden.
Geworben hatten
wir mit
Plakaten, Programmen, privat und in den Medien. Jedoch
ein
Ansturm der Besucher blieb aus. Unsere
Fans hielten uns wie immer die Treue. Auch die Verwandten der
Sängerinnen und Sänger und die
Fördermitglieder sah man
im Saal. Schließlich zählten wir etwa 60 Besucher.
Das
örtliche Fernsehen schaute für ein Lied vorbei. Und
zu
unserer großen Freude sahen wir Frau Langelüttich,
die
Reporterin der Lokalzeitung in der ersten Reihe sitzen.
Das
Konzert wurde für jeden von uns zum Traum.
Abwechselnd
dirigierten
Michael Seemann und der Erfurter Martin Klaus
die ersten drei Lieder, gemeinsam gesungen von beiden
Chören. Es folgten 12 Lieder vom Erfurter Chor und
nach
einer
Pause 11 Lieder von unserem Chor. Die letzten
drei Lieder sangen beide Chöre wieder gemeinsam, wobei sich
die Dirigenten erneut abwechselten.
Das Konzert hielt, was es versprochen hatte. Viele schöne
Frühlings-, Liebes- und Wanderlieder wurden zu Gehör
gebracht. Auch
eine neugierige Frage, die wir seit einiger Zeit mit uns
herumgetragen hatten, fand ihre Antwort: Worin werden sich
die
beiden Chöre gleichen und
worin unterscheiden, wenn der eine Dirigent einst
der
Lehrer des anderen an der Musikhochschule war? Ergebnis: Sie sind wie
Geschwister. Ihre Vortragsart und ihr Chorklang gleichen sich
außergewöhnlich. Ein wohltuendes Gefühl lag
damit
über dem ganzen Nachmittag. Im Anschluss an das Konzert trafen
sich alle
Mitwirkenden in einem Cafe' am Marktplatz und
ließen das Chortreffen bei Kaffee, Kuchen und begeisterten
Gesprächen ausklingen.
Rekord:
Wir waren bis auf einen Bass ( Hatte mit dem Fanfarenzug
Auftritt) vollzählig zum Konzert erschienen. Unter
den
Besuchern saßen zwei erkrankte Sängerinnen
und unser
neuer Sänger.So eine hervorragende Beteiligung hatte
es in
den letzten 10 Jahren nicht gegeben.
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