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    Festkonzert zum Tag der deutschen Einheit

  ;    am 03.10.2008 in der Gangolfkirche in Hettstedt

vergr.


Am 03.Oktober gab der Chor der Walzwerker aus Anlass des Tages der Deutschen Einheit
ein Festkonzert in der Gangolfkirche in Hettstedt. Mit diesem Konzert beging der Chor auch sein 55 jähriges Bestehen. Ein anspruchsvolles Programm war von Michael Seemann, dem Dirigenten des Chores, ausgewählt worden: “Seid rüßt, lasst euch empfangen”,Friedenshymne von Beethoven, Volkslieder im ursprünglichen Sinne wie “Dort drunten im Tale”, gehobenes Liedgut, z.B. “Trink ich Wein”, sowie Herz- Schmerzlieder , wie “La Montanara”.
Die Kirche war bis auf wenige Plätze ausverkauft. In der ersten Reihe hatten die Gewinner
der im Radio MDR Sachsen- Anhalt angekündigten Freikarten Platz genommen. Viele Liebhaber
des Chores, aber auch viele Unbekannte waren unter den Zuhörern. Mit dem gemeinsame Gesang der Nationalhymne begrüßten sich Gäste und Chor. “Die Flamme lodert“ eröffnete den ersten Konzertteil. Es war für uns Sängerinnen und Sänger beflügelnd, bei jedem folgenden Lied zu sehen, wie aufmerksam und interessiert das Publikum jede Nuance und jede Liedwendung verfolgte. Marga Wagner, bewährte Sprecherin des Chores, führte mit besinnlichen und lustigen Geschichten und Gedichten durch das Programm. Publikum und Chor konnten einige Male über die Pointen herzlich lachen. In der Pause, in der man auch im schönen Garten neben der Kirche entspannen konnte, wurden wir Sängerinnen und Sänger mehrfach angesprochen, wie anspruchsvoll und schön der Gesang sei.
Viele waren vom hohen Niveau überrascht. Das freute uns sehr, waren doch neben den Hettstedtern auch Gäste aus den umliegenden enger und weiter entfernten Orten gekommen. Sogar Hamburger und Berliner waren unter ihnen. Ein weit Hergereister stellte fest, man spüre einen warmherzigen Umgang unter den Chormitgliedern, aber auch zwischen diesen und den Gästen.
  Im zweiten Konzertteil brachte der Chor auch wieder eine bunte Mischung aus verschiedenen Genres zu Gehör . Vollkommen gefangen vom Text zeigten sich die Zuhörer beim “Jäger”, der längs dem Weiher ging und einen Hasen schießen wollte. Hier wechselten Männer- und Frauenstimmen einander ab, das Tempo wurde jeweils der im Gesang geschilderten Situation angepasst. Auch der “Jäger” selbst trat auf und sang eine Solozeile. Zum Schluss lächelten die Zuhörer glücklich und zufrieden gemeinsam mit dem Häschen, dass seine Haut gerettet hatte. In beiden Konzertteilen spielte Sebastian Weidenhagen ein Stück auf der Orgel, wobei die Bearbeitung des “Halleluja” aus Händels Oratorium “Der Messias” besondere Freude bei den Zuhörern weckte. Mit Blumen und freundlich anerkennenden Worten sprach Frau Hornickel, die Vorsitzende des Gangolfvereins, im Namen der Gäste unserem Dirigenten und damit uns allen ihren Dank aus. Sie und alle Zuhörer seien froh, dass es diesen Chor gäbe. Uns Sängerinnen und Sängern, sowie unserem Michael Seemann hat das Konzert viel Freude bereitet. Zeigte es doch, dass anspruchsvoller Gesang noch gefragt ist. Die Erinnerung an diesen Auftritt wird uns beflügeln, weiterhin gehobenes Liedgut zu erarbeiten. Mit großer Befriedigung haben wir festgestellt: Es gibt dafür ein Publikum. Es muss nur erfahren, dass wir ein Konzert geben.
In diesem Sinne danken wir allen, die sich an der Bekanntgabe des Konzertes beteiligt haben.
Zwei Zugaben, u. a. “Der Lindenbaum” von Schubert, waren unser Dank an die Besucher.
Stehend, Beifall klatschend  wurden wir von ihnen verabschiedet.
In diesem Sinne danken wir allen, die sich an der Bekanntgabe des Konzertes beteiligt haben.
Zwei Zugaben, u. a. “Der Lindenbaum” von Schubert, waren unser Dank an die Besucher.
Stehend, Beifall klatschend  wurden wir von ihnen verabschiedet.