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Am
03.Oktober gab der Chor der Walzwerker aus Anlass des Tages der
Deutschen Einheit ein Festkonzert in der Gangolfkirche in Hettstedt. Mit diesem Konzert beging der Chor auch sein 55 jähriges Bestehen. Ein anspruchsvolles Programm war von Michael Seemann, dem Dirigenten des Chores, ausgewählt worden: “Seid rüßt, lasst euch empfangen”,Friedenshymne von Beethoven, Volkslieder im ursprünglichen Sinne wie “Dort drunten im Tale”, gehobenes Liedgut, z.B. “Trink ich Wein”, sowie Herz- Schmerzlieder , wie “La Montanara”. Die Kirche war bis auf wenige Plätze ausverkauft. In der ersten Reihe hatten die Gewinner der im Radio MDR Sachsen- Anhalt angekündigten Freikarten Platz genommen. Viele Liebhaber des Chores, aber auch viele Unbekannte waren unter den Zuhörern. Mit dem gemeinsame Gesang der Nationalhymne begrüßten sich Gäste und Chor. “Die Flamme lodert“ eröffnete den ersten Konzertteil. Es war für uns Sängerinnen und Sänger beflügelnd, bei jedem folgenden Lied zu sehen, wie aufmerksam und interessiert das Publikum jede Nuance und jede Liedwendung verfolgte. Marga Wagner, bewährte Sprecherin des Chores, führte mit besinnlichen und lustigen Geschichten und Gedichten durch das Programm. Publikum und Chor konnten einige Male über die Pointen herzlich lachen. In der Pause, in der man auch im schönen Garten neben der Kirche entspannen konnte, wurden wir Sängerinnen und Sänger mehrfach angesprochen, wie anspruchsvoll und schön der Gesang sei. Viele waren vom hohen Niveau überrascht. Das freute uns sehr, waren doch neben den Hettstedtern auch Gäste aus den umliegenden enger und weiter entfernten Orten gekommen. Sogar Hamburger und Berliner waren unter ihnen. Ein weit Hergereister stellte fest, man spüre einen warmherzigen Umgang unter den Chormitgliedern, aber auch zwischen diesen und den Gästen. |
Im
zweiten
Konzertteil brachte der Chor auch wieder eine bunte Mischung aus
verschiedenen Genres zu Gehör . Vollkommen gefangen vom Text
zeigten sich die Zuhörer beim
“Jäger”, der längs dem Weiher
ging und einen Hasen schießen wollte. Hier wechselten
Männer- und Frauenstimmen einander ab, das Tempo wurde jeweils
der im Gesang geschilderten Situation angepasst. Auch der
“Jäger” selbst trat auf und sang eine
Solozeile. Zum Schluss lächelten die Zuhörer
glücklich und zufrieden gemeinsam mit dem Häschen,
dass seine Haut gerettet hatte. In beiden Konzertteilen spielte
Sebastian Weidenhagen ein Stück auf der Orgel, wobei die
Bearbeitung des “Halleluja” aus Händels
Oratorium “Der Messias” besondere Freude bei den
Zuhörern weckte. Mit Blumen und freundlich anerkennenden
Worten sprach Frau Hornickel, die Vorsitzende des Gangolfvereins, im
Namen der Gäste unserem Dirigenten und damit uns allen ihren
Dank aus. Sie und alle Zuhörer seien froh, dass es diesen Chor
gäbe. Uns Sängerinnen und Sängern, sowie
unserem Michael Seemann hat das Konzert viel Freude bereitet. Zeigte es
doch, dass anspruchsvoller Gesang noch gefragt ist. Die Erinnerung an
diesen Auftritt wird uns beflügeln, weiterhin gehobenes
Liedgut zu erarbeiten. Mit großer Befriedigung haben wir
festgestellt: Es gibt dafür ein Publikum. Es muss nur
erfahren, dass wir ein Konzert geben.
In diesem Sinne danken wir allen, die sich an der Bekanntgabe des Konzertes beteiligt haben. Zwei Zugaben, u. a. “Der Lindenbaum” von Schubert, waren unser Dank an die Besucher. Stehend, Beifall klatschend wurden wir von ihnen verabschiedet. In diesem Sinne danken wir allen, die sich an der Bekanntgabe des Konzertes beteiligt haben. Zwei Zugaben, u. a. “Der Lindenbaum” von Schubert, waren unser Dank an die Besucher. Stehend, Beifall klatschend wurden wir von ihnen verabschiedet. |